Der Mensch
Der junge Mensch (Bursch und Mädchen) steht im Mittelpunkt unseres Tun und Handelns, ihm zu helfen in seiner Persönlichkeitsentwicklung, Erwerbung des fachlichen Rüstzeuges und ihn fähig zu machen für die künftigen Aufgaben in der Land- und Forstwirtschaft und im ländlichen Raum. Im Internat steht daher die Persönlichkeitsentwicklung (Partnerschaft, Leistungswille, Kameradschaft, Teamfähigkeit, Umgang mit Konflikten, Gesprächsfähigkeit etc.) im Vordergrund.
Offenheit
Die ausgebreiteten Arme stehen für die Offenheit gegenüber Neuem, gegenüber biologischer, naturnaher und konventioneller Landbewirtschaftung, Offenheit gegenüber der regionalen Wirtschaft , Offenheit für partnerschaftlich orientierte Ausbildungsmodelle, Offenheit für ganzheitliches Denken, Offenheit für das Kennenlernen anderer Kulturen in Form von Schüler EU-Projekten.
Brücke Landwirtschaft - regionale Wirtschaft
Für die Zukunft ist das positive Zusammenwirken aller Kräfte im ländlichen Raum wichtig, sollten wir nicht weiter gegenüber den städtischen Ballungszentren verlieren. Ein bestimmter Umkehrtrend ist in Ansätzen bemerkbar. Wir wollen auf der Bildungsebene alles unternehmen, um hier mit der regionalen Wirtschaft engstens zu kooperieren und adäquate Ausbildungsschienen zum Nutzen aller ermöglichen.
Daher wollen wir uns bewußt in unserer Anschrift „LandWirtschaftliche Fachschule Freistadt" nennen.
Land- und Forstwirtschaft im ländlichen Raum
Die Land- und Forstwirtschaft ist ein ganz, ganz wichtiger und nicht wegzudenkender Träger des ländlichen Raumes. Der ländliche Raum in seiner Vielfalt, in seiner Kulturlandschaft hat nur einen wesentlichen Gestalter, es ist der Landwirt, er ist die Seele schlechthin, umsonst spricht man nicht vom „Ausgleichsraum" für die gestressten Städter.
Das Grün steht für Futterbau und Waldwirtschaft, das Braun für Rinderhaltung und Holz, das Blau für die hohe Verantwortung gegenüber unserer anvertrauten Natur in Form des Wassers und das Gelb der Sonne als natürlicher Energiespender im Sinne kreislauforientierten Wirtschaftens, alles im Geiste des „Ökosozialen Weges".
Die Jahreszeiten
Der bäuerliche Berufsstand ist am engsten mit der Natur verbunden, die Jahreszeiten geben ihm in seinen täglichen Arbeiten Orientierung, er kann sich nicht widersetzen. Daraus folgt auch das tief verwurzelte und verantwortende Generationendenken in der Landwirtschaft. Nachhaltigkeit im bäuerlichen Wirtschaften hat für uns eine hohe Priorität.
Das Grün steht für den Frühling - für das Wachsen und Gedeihen, für die Saat; das Gelb der Sonne für den Sommer - für die Reifung der Früchte; das Braun für den Herbst - die Zeit der Ernte und Dankbarseins für das Geschaffene; das Blau für den Winter - für die Zeit der Ruhe, des Besinnens, des Krafttankens für Neues.
Ausbildung
Das Hintergrundblau und der gelbe Punkt stehen für die Ausbildung, für die Schärfung des Geistes im Sinne gesamtheitlicher und partnerschaftlicher Denkweisen. Unsere Ausbildung umfasst den gesamten jungen Menschen im Persönlichkeitsbereich, im Umgang mit der uns geborgenen Natur, im Einbringen des ganzen Menschen ins Netzwerk des Ländlichen Raumes.
Dabei hat die praxisorientierte Ausbildung einen ganz hohen Stellenwert und soll in die Tiefe ausgebaut werden. Findige Praktiker braucht die Arbeitswelt von morgen bitter nötig.



